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Presse: Deutsche Postbank erwartet keine unmittelbare Übernahme durch die Deutsche Bank 02.12.2009
aktiencheck.de
Bonn (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Postbank AG (Postbank) (ISIN DE0008001009 / WKN 800100) sieht derzeit keine unmittelbar bevorstehende Übernahme durch den Großaktionär Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000).
In einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) erklärte der Vorstandschef der Deutschen Postbank, Stefan Jütte, dass er derzeit keine Hinweise darauf habe, dass eine Aufstockung des bislang knapp 30-prozentigen Anteils der Deutschen Bank an der Postbank unmittelbar bevorstehe.
Die vor einem Jahr angekündigte Kooperation zwischen beiden Kreditinstituten laufe nach Aussage des Managers "sehr gut", wobei man in vielen Bereichen von der Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank profitiere: "Wir konnten im ersten Halbjahr die Stufenzinsanleihe der Deutschen Bank in einem Volumen von etwa 330 Mio. Euro verkaufen. Auch der Verkauf von Riesterprodukten der DWS läuft gut. Zugleich führt uns die Deutsche Bank in großem Umfang Firmenkunden in unserem Factoring-Geschäft zu", erklärte Jütte. Auch bei den mittelfristig angestrebten Synergien von insgesamt 120 Mio. Euro mache man sehr gute Fortschritte und liege "voll im Plan". Dies gelte für die Vertriebsmaßnahmen, den gemeinsamen Einkauf und die Zuwächse im Factoring. Daneben sei auch eine Ausweitung der Zusammenarbeit angedacht: "Und wir überlegen momentan, ob wir nicht mit der Deutschen Bank gemeinsam IT-Projekte realisieren, natürlich immer unter konsequenter Beachtung des Arm´s-Length-Prinzips", so Jütte.
In Zusammenhang mit dem zuletzt angekündigten Stellenabbau bei der Deutschen Postbank erklärte Jütte, man werde den Personalabbau sozialverträglich umsetzen und die natürliche Fluktuation nutzen. Zuletzt hatte das Kreditinstitut den Abbau von weiteren 2.000 Arbeitsplätzen angekündigt.
Die Aktie der Deutschen Postbank notiert aktuell mit einem Minus von 1,63 Prozent bei 23,51 Euro. (02.12.2009/ac/n/d)
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